Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Internationales

Japaner spendiert Dokumente über Zwangsrekrutierung von Koreanern

Write: 2017-08-14 09:08:35Update: 2017-08-14 11:23:11

Japaner spendiert Dokumente über Zwangsrekrutierung von Koreanern

Ein japanischer Journalist hat über 6.000 Schrift- und Bilddokumente über die Zwangsrekrutierung von Koreanern unter der japanischen Kolonialherrschaft an die südkoreanische Regierung gespendet.

Laut den von Eidai Hayashi gesammelten Daten kam es in Fukuoka, wo es viele Minen gab, häufig zu Fluchtversuchen angesichts der harten Arbeitsbedingungen. Im Arbeitsjournal der Meiji Mine aus dem August 1944 steht, dass 1.125 von mehr als 1.900 zwangsrekrutierten koreanischen Bergleuten geflüchtet seien.

In einer Tageszeitung von Fukuoka steht, dass bei einer Feuer in einem Bergwerk 20 Menschen gestorben und neun vermisst gegangen seien. Auch gibt es Fotos von der Insel Hashima, wo zahlreiche Koreaner zur Arbeit in unterirdischen Kohleminen gezwungen worden waren.

Hayashi folgte dem Vorbild seines Vaters, der bei der Fluchthilfe für Koreaner gestorben war, und sammelte Dokumente und Forschungsmaterial zur Zwangsrekrutierung.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >