Am Freitag kündigte Präsident Moon Jae-in an, dass eine Steuererhöhung zur Umsetzung der 100 neuen Staatsaufgaben unumgänglich seien, diese jedoch weder Kleinst- und mittelständische Unternehmen noch den Durchschnittsbürger betreffen würde.
Bislang habe man die Richtung und den Umfang der Steuererhöhung noch nicht festlegen können, ließ Moon über seinen Sprecher Park Soo-hyun ausrichten. Allerdings würden in den nächsten fünf Jahren kleine und mittlere Unternehmen sowie der Durchschnittsbürger keine höheren Steuern zahlen müssen.
Einen Tag nachdem Moons Regierungsteam fünf politische Kernziele und 100 Staatsaufgaben vorgestellt hat, begann am Donnerstag ein zweitägiges Treffen des Präsidenten über seine Finanzstrategien.
Laut dem Nationalen Planungskomitee würden die 100 Staatsaufgaben bis zum Jahre 2022 zusätzlich 178 Billionen Won (159,1 Milliarden Dollar) kosten, wobei 82 Billionen Won aus Steuererhöhungen kommen müssten.