Tokio hat gegen Seouls Pläne für die Bestimmung eines Gedenktags für die Sexsklavinnen im Zweiten Weltkrieg protestiert.
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News zitierte am Donnerstag einen japanischen Regierungsbeamten, laut dem der Protest über die Botschaft in Seoul übermittelt worden sei.
Die südkoreanische Regierung hatte am Mittwoch im Rahmen der Vorstellung ihrer Aufgaben in den kommenden fünf Jahren auch die Einführung eines Gedenktags für die Sexsklavinnen im nächsten Jahr genannt.
Die Pläne hatte der Ausschuss für Staatsangelegenheiten und Beratung, der de facto die Amtsübernahme koordiniert, ausgearbeitet.
Auch schlug das Gremium die Gründung eines Forschungsinstituts zur Sexsklaverei im Krieg für das Jahr 2019 vor. Ein Museum zu dem Thema soll den Plänen nach 2020 eröffnet werden.