In den USA ist erstmals seit fünf Jahren wieder Rinderwahnsinn (BSE) ausgebrochen.
Das US-Landwirtschaftsministerium entdeckte bei einer Kontrolle auf einem Viehmarkt in Alabama, dass eine elfjährige Kuh an der Tierseuche erkrankt ist. Es handelt sich um einen atypischen BSE-Fall, der bei einem älteren Rind ausbricht und kein großes Risiko bergen soll.
In der betroffenen Region gibt es keine Schlachthäuser für Rindfleisch-Exporte nach Südkorea.
Die südkoreanische Regierung berief am Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung der zuständigen Behörden ein. Sie erhöhte die Quote der stichprobenartigen Quarantänekontrolle von Rindfleischprodukten aus den USA von drei auf 30 Prozent und bat die USA, weitere Informationen über den BSE-Fall weiterzugeben.
Der Ausschuss zur Kontrolle von Tierkrankheiten wird heute tagen und über Folgemaßnahmen diskutieren.