Die USA und Japan haben Südkoreas Gesprächsangebot an Nordkorea kritisch beurteilt.
Die gegenwärtigen Bedingungen seien "weit weg" von denen, die für den Beginn eines Dialogs nötig seien, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Montag auf einer Pressekonferenz.
Der Sprecher des japanischen Außenministeriums, Norio Maruyama, sagte Reportern in New York, dass die Verstärkung des Drucks auf Nordkorea durch Sanktionen Priorität haben sollte. Es sei an der Zeit, Druck auszuüben, um einen ernsthaften Dialog herbeizuführen.
Chinas Außenministerium begrüßte den Vorschlag unterdessen als "positives Signal". Eine Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen durch Dialog trage zum Abbau von Spannungen auf der koreanischen Halbinsel bei.
Amtssprecher Lu Kang sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, China hoffe, dass beide Seiten der koreanischen Halbinsel in eine positive Richtung zusammenarbeiten, einen Durchbruch erzielen und wieder einen Dialog aufnehmen.
China hoffe darauf, dass andere Staaten Verständnis aufbringen und Gespräche unterstützen sowie eine konstruktive Rolle für eine Klärung von Fragen zur koreanischen Halbinsel spielten, fügte der Sprecher hinzu.