Vor Nordkoreas Ostküste hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala ereignet.
Laut dem Europäischen Mittelmeer-Erdbeben-Zentrum sei ein Beben im Ostmeer 192 Kilometer südöstlich der nordkoreanischen Stadt Chongjin registriert worden.
Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Berufung auf das US-Verteidigungsministerium, dass ein Nukleartest offenbar nicht die Ursache für die Erschütterung sei.
Japans Wetterbehörde maß eine Stärke von 6,3, veröffentlichte jedoch keine Tsunami-Warnung.
Im September letzten Jahres war ein Beben der Stärke 5 nahe dem Atomtestgelände Punggye-ri in Nordkorea registriert worden. Nordkorea hatte das Beben mit seinem fünften Atomtest verursacht. Das Epizentrum hatte sich damals 84 Kilometer südwestlich von Chongjin befunden.