In diesem Jahr sind viel weniger chinesische Fischkutter nahe der innerkoreanischen Grenze im Westmeer für den Krabbenfang im Einsatz gewesen.
Die Zahl der chinesischen Kutter, die illegal in Südkoreas Gewässer einfuhren, sei im ersten Halbjahr um 78 Prozent im Vorjahresvergleich gesunken, teilte die Küstenwache am Montag mit.
Die Zahl der wegen des illegalen Fischfangs kontrollierten chinesischen Fischkutter schrumpfte um 39 Prozent.
Nach weiteren Angaben war in der Umgebung der grenznahen Insel Yeonpyeong seit Mai kein chinesischer Kutter mehr im Einsatz. Die durchschnittliche Zahl der chinesischen Kutter dort sank von 87 am Tag im ersten Halbjahr 2016 auf 16 im laufenden Jahr.
Als dessen Folge konnten einheimische Fischer viel mehr Krabben fangen. Von Januar bis Juni wurden 621 Tonnen Gazami-Krabben gefangen, 241 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Küstenwache geht davon aus, dass neben den starken Kontrollen auch weitere Maßnahmen wie die Errichtung künstlicher Riffe und Aufklärungsaktivitäten zur Verbesserung der Lage beigetragen hätten.