Nach Einschätzung eines US-Geheimdienstbeamten wird das US-südkoreanische Bündnis trotz des Streits wegen der Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD in Korea unerschütterlich bleiben.
Die entsprechende Äußerung machte Scott Bray, National Intelligence Manager für Ostasien im Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste (DNI), bei einem Seminar am Montag (Ortszeit) in Washington. Seines Wissens freue sich Präsident Donald Trump auf den Besuch von Präsident Moon Jae-in.
Trotz des veränderten Umfelds in Südkorea werde das US-südkoreanische Bündnis weiterhin sehr stark bleiben, sagte Bray hinsichtlich eventueller Folgen des Streits über die verzögerte THAAD-Stationierung für die US-südkoreanischen Beziehungen. Die Bemühungen um die Lösung des Nordkorea-Problems würden auf beiden Seiten der USA und Südkoreas sehr stark sein.
Beide Staatschefs würden zu einer umfangreichen Themenpalette einschließlich Gesprächen über Nordkorea viel zu besprechen haben. Die USA bevorzugten harte Maßnahmen, Südkorea eine Einbindung. Beide Seiten würden sich jedoch schließlich um dasselbe Ergebnis bemühen, hieß es weiter.
Er fügte hinzu, dass Nordkorea und das Kim Jong-un-Regime höchste Priorität für die nationale Sicherheit und Informationslage der USA hätten.