Nach Worten von US-Verteidigungsminister James Mattis geht der Tod des Studenten Otto Warmbier über jedes Verständnis hinaus.
Der US-Amerikaner wurde 17 Monate lang in Nordkorea festgehalten und letzte Woche im Koma liegend in die USA geschickt. Dort starb er sechs Tage nach der Ankunft in einem Krankenhaus.
Mattis machte diese Bemerkung am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Außenminister Rex Tillerson im Anschluss an den strategischen Sicherheitsdialog mit China.
Ein gesunder, junger Mann sei nach Nordkorea gegangen und wegen eines kleines Fehlers Tod zurückgekehrt. Sein Tod gehe über jedes Verständnis von Recht und Ordnung, Humanität und Verantwortung gegenüber Menschen hinaus. Die Amerikaner seien frustriert über ein Regime, das immer wieder provoziere.
Warmbier soll in einem Hotel Propagandamaterial eingesteckt haben.