Internationales
Familien der Opfer bei Busunfall in China akzeptieren Ermittlungsergebnisse
Write: 2017-06-03 12:37:32 / Update: 2017-06-03 13:33:34
Die Familien der zehn südkoreanischen Kinder im Kindergartenalter, die am 9. Mai bei einem Busunfall im chinesischen Weihei ums Leben kamen, haben in einer Umkehr ihrer bisherigen Position die Ermittlungsergebnisse der chinesischen Behörde akzeptiert.
Die Behörde für öffentliche Sicherheit der Provinz Shandong gab gestern bekannt, dass der tödliche Busunfall auf Brandstiftung des Fahrers zurückgehe. Der Busfahrer habe in einem Zustand von "Geistesschwäche" den Bus in Brand gesetzt, nachdem ihm am Vortag die Kündigung mitgeteilt worden sei, hieß es.
Die Familienangehörigen der Opfer hatten zunächst die Ermittlungsergebnisse als unzulänglich kritisiert. Am Abend erklärten sie nach dem Anschauen von Beweisvideos, dass die Ermittlungsergebnisse akzeptabel seien. Da die Behörde ihnen anfangs nur Teile von Videos gezeigt hätten, hätten sie die Resultate zunächst nicht angenommen.
Am 9. Mai geriet ein Bus einer internationalen Schule in einem Tunnel in Brand, dabei kamen elf Kinder, ein chinesischer Lehrer sowie der Fahrer, ein Chinese, ums Leben. Der Kindergarten gehört zu einer internationalen Schule, die hauptsächlich südkoreanische Schüler besuchen.
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