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Internationales

Entwurf für UN-Bericht warnt Tokio vor Einmischung in Angaben über historische Fakten

Write: 2017-05-30 13:50:40Update: 2017-05-31 09:17:29

In einem Entwurf der Vereinten Nationen wird die japanische Regierung vor einer übermäßigen Einmischung in Angaben über die Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg gewarnt.

Laut der japanischen Zeitung „Sankei Shimbun“ enthält ein Entwurf eines Berichts über Japan die entsprechende Meinung, den der UNO-Sonderberichterstatter zur Meinungsfreiheit, David Kaye, im Juni dem Menschenrechtsrat vorlegen wird.

Darin steht, dass die japanische Regierung auf die Einmischung in historische Fakten wie die Frage der sogenannten Trostfrauen verzichten sollte. Es wurde gefordert, die Methode der Genehmigung von Lehrbüchern neu zu überprüfen. Dabei wurde auf Beispiele hingewiesen, dass Angaben zur Sexsklaverei der japanischen Armee aus Lehrbüchern gestrichen wurden oder die Meinung der Regierung erwähnt wurde, dass es keine Zwangsverschleppung gegeben habe.

Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Bericht dem UN-Menschenrechtsrat ohne Änderung eingereicht werde, schrieb die Zeitung.

Kaye hatte im April Japan besucht, um die dortige Situation der Meinungsfreiheit zu untersuchen.

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