Präsident Moon Jae-in und sein französischer Kollege Emmanuel Macron haben einen Ausbau der strategischen Zusammenarbeit beschlossen.
Moons Sprecher Park Soo-hyun teilte mit, dass beide Präsidenten diese Einigung am Montagnachmittag koreanischer Zeit während ihres ersten Telefongesprächs getroffen hätten.
Beide hofften demnach, dass die bilaterale strategische Partnerschaft durch die regelmäßige Veranstaltung von Treffen der Außen- und Verteidigungsminister gestärkt werden könne.
Macron habe in dem 20-minütigen Gespräch die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass das zweite strategische Treffen der Außenminister in Paris stattfinden werde, nachdem das erste Treffen letztes Jahr in Seoul zustande gekommen war. Moon habe der Notwendigkeit einer Verstärkung der sektoriellen Zusammenarbeit auf Ministerebene zugestimmt.
Moon dankte außerdem für Frankreichs Unterstützung in der Nordkorea-Frage und hoffte auf einen weiteren Lösungsbeitrag auf der Grundlage der Erfahrungen mit der Einigung mit dem Iran. Er wolle das Ziel der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel durch einen mehrstufigen und umfassenden Ansatz zügig erreichen, indem eine Politik von Sanktionen und Dialog zugleich verfolgt werde.
Macron habe von einem langen Gespräch mit US-Präsident Trump über Nordkorea beim G7-Gipfel berichtet. Beide hätten die Bedenken über atomar bestückte nordkoreanische Raketen geteilt und die gemeinsame Entschlossenheit für eine Lösung der Frage bekräftigt.
Auch habe Frankreichs neuer Präsident die Hoffnung geäußert, Moon beim G20-Gipfel in Deutschland im Juli treffen zu können.