Die US-Armee will einen Teil der Ausrüstung ihrer in Südkorea stationierten Truppen abziehen.
Den entsprechenden Plan gab der Generalstabschef des US-Heeres, Mark Milley, bei einer Anhörung im Senat bekannt.
Die US-Truppen in Südkorea verfügen über sogenannte Army prepositioned stocks (APS), nämlich für eine Kriegsführung unerlässliche Vorräte, darunter Panzer, Panzerartillerie und Munition. Damit soll eine zügige Antwort in einem Konflikt garantiert werden.
Milley sagte, man habe vor, einen Teil dieser Vorräte in Südkorea abzuziehen und für die Gründung der 16. Panzerbrigade einzusetzen. Einige Abgeordnete drückten Besorgnis über den Plan aus, da die Bedrohung durch Nordkorea zunimmt. Dazu äußerte der Heereschef, die neue Panzerbrigade werde in Südkorea turnusmäßig stationiert, die Bedrohung durch Nordkorea sei verkraftbar.
Der General bezeichnete außerdem die Maßnahme angesichts des knappen Wehretats als unerlässlich.