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Internationales

Südkorea fordert von Japan Anerkennung der Realität der Sexsklavinnen-Frage

Write: 2017-05-30 08:29:07Update: 2017-05-30 09:31:09

Die südkoreanische Regierung hat gegenüber Japan die Hoffnung ausgedrückt, dass die Realität der Sexsklavinnen-Frage anerkannt werde.

Die Realität sei, dass die südkoreanische Öffentlichkeit die im Jahr 2015 getroffene bilaterale Einigung zu der Frage nicht akzeptieren könne. Japan solle gemeinsam mit Südkorea Anstrengungen unternehmen, um die Frage vernünftig zu behandeln.

Diese Position bestätigte am Montag ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums und berief sich dabei auf Aussagen von Präsident Moon Jae-in. Hintergrund waren japanische Medienberichte, nach denen UN-Generalsekretär Antonio Guterres Unterstützung für die Einigung zum Ausdruck gebracht habe.

Moon hatte nach seinem Amtsantritt in einem Telefongespräch mit dem japanischen Premier Abe gesagt, dass die südkoreanische Öffentlichkeit die von der Vorgängerregierung ausgehandelte Einigung gefühlsmäßig nicht akzeptieren könne.

Die gestrige Reaktion war die erste formelle Bekanntgabe der neuen südkoreanischen Regierung zur sogenannten Trostfrauenfrage.

Japans Streitkräfte hatten im Zweiten Weltkrieg Frauen aus besetzten Ländern verschleppt und zu Sexdiensten gezwungen.

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