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Internationales

Tokio erhebt Einwand gegen Ratschlag des UN-Ausschusses zur Revision von Einigung zur Sexsklaverei

Write: 2017-05-23 10:28:12Update: 2017-05-23 13:34:48

Tokio erhebt Einwand gegen Ratschlag des UN-Ausschusses zur Revision von Einigung zur Sexsklaverei

Die japanische Regierung hat gegen den Ratschlag des UN-Ausschusses gegen Folter (CAT) zur Revision ihrer Einigung mit Südkorea zur Frage der Sexsklaverei durch die japanische Armee im Zweiten Weltkrieg Einwand erhoben.

Das entsprechende Schreiben habe Tokio dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte eingereicht, berichtete die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“.

Darin steht, dass die Regierungen Südkoreas und Japans bestätigt hätten, dass die Vereinbarung endgültig und unwiderruflich sei. Die japanische Regierung behauptete zudem, es sei unpassend, dass der Ausschuss in seinem Bericht die Trostfrauen als Sexsklavinnen bezeichnet hatte. Grund sei, dass dies der Wahrheit widerspreche.

Die japanische Regierung teilte die Position mit, dass keine Revision der Einigung erforderlich sei. Laut der Zeitung „Sankei Shimbun“ wurde als Grund genannt, dass keine Beweise gefunden worden seien, dass das japanische Militär Trostfrauen verschleppt habe. Die Weltgemeinschaft, darunter der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und die USA, habe die Vereinbarung hoch geschätzt. Die japanische Regierung habe aufgrund der Einigung einer südkoreanischen Stiftung für Trostfrauen eine Milliarde Yen gezahlt, hieß es.

Der UN-Ausschuss gegen Folter hatte in einem Bericht vom 12. Mai geraten, die im Dezember 2015 getroffene Einigung zwischen Seoul und Tokio zu ändern. Diese sei im Hinblick auf die Entschädigung und Rehabilitierung der Opfer sowie die Verhinderung der Wiederholung nicht ausreichend, hieß es.

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