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Internationales

Nordkoreas Handel mit Fischfangrechten soll im Falle neuer Provokation eingeschränkt werden

Write: 2017-04-26 13:51:59Update: 2017-04-26 16:32:37

Nordkoreas Handel mit Fischfangrechten soll im Falle neuer Provokation eingeschränkt werden

Südkorea, die USA und Japan wollen im Falle einer neuen Provokation durch Nordkorea dessen Handel mit Fischfangrechten einschränken.

Das berichtete eine Quelle in diplomatischen Kreisen in Seoul am Mittwoch.

Zurzeit würde ein Entwurf für neue Sanktionen des Weltsicherheitsrats überprüft, nach dem Nordkorea der Verkauf seiner Fischfangrechte und der Export von Arbeitskräften untersagt werden sollen, falls Pjöngjang einen Atomtest durchführt oder eine Interkontinentalrakete startet. Damit würde eine wichtige Einkommensquelle Nordkoreas versiegen.

Die Chefunterhändler der drei Länder hätten bei ihrem Treffen in Tokio am Dienstag vereinbart, "unerträglich harte Bestrafungsaktionen" zu beschließen, sollte Nordkorea eine militärische Provokation wagen. Das sagte Südkoreas Verhandlungsführer Kim Hong-kyun im Anschluss an die Gespräche.

Nach Schätzungen verkaufte Nordkorea für 75 Millionen Dollar Fischfangrechte für das Gebiet an der Seegrenze zu Südkorea an China. Da auch China von dem Geschäft profitiert, ist fraglich, ob die Vetomacht einer solchen Sanktionsmaßnahme zustimmen würde.

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