Die südkoreanische Regierung hat über den jüngsten Chemiewaffenangriff in Syrien tiefe Besorgnis ausgedrückt. Der Angriff hatte zahlreiche zivile Opfer gefordert.
Die Regierung unterstütze die Bemühungen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) um eine gründliche Untersuchung des Falls, hieß es in einer Stellungnahme am Donnerstag. Der Einsatz von Chemiewaffen könne gemäß dem humanitären Völkerrecht unter keinen Umständen geduldet werden.
Jeder Einsatz einer Chemiewaffe stelle unabhängig von Zeit und Ort eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit dar. Die Regierung wolle mit der Weltgemeinschaft eng kooperieren, damit chemische Waffen vollständig beseitigt würden, hieß es weiter.
Die Regierung beschloss unterdessen, dieses Jahr insgesamt 14 Millionen Dollar für die humanitäre Hilfe für das vom Bürgerkrieg hart betroffene Syrien und seine Nachbarländer Türkei, Libanon und Jordanien bereitzustellen. Das teilte das Außenministerium mit.
Die südkoreanische Delegation stellte bei der Konferenz zur Unterstützung von Syrien und der Umgebung am Mittwoch (Ortszeit) in Brüssel das entsprechende Unterstützungsvorhaben vor. Sie teilte auch mit, dass Seoul von 2012 bis 2016 mehr als 35 Millionen Dollar für die humanitäre Hilfe für Syrien und die angrenzende Region gewährt habe.