Der japanische Botschafter in Südkorea kehrt am Dienstag an seinen Arbeitsplatz in Seoul zurück.
Das teilte Japans Außenminister Kishida am Montag vor Reportern mit.
Japan hatte aus Protest gegen eine neue Mädchenstatue für die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg vor seinem Generalkonsulat in Busan im Januar den Botschafter Nagamine zurückbeordert.
Die Entscheidung für seine Rückkehr wurde mit der Notwendigkeit begründet, in der Nordkorea-Frage zu handeln und mit der südkoreanischen Regierung eng zu kooperieren. Die japanische Regierung wolle zudem ihre Meinung zur Trostfrauenfrage durch den Botschafter der südkoreanischen Regierung unmittelbar übermitteln.