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Internationales

Einkommen sinkt bei Erziehungsurlaub in Südkorea um 70 Prozent

Write: 2017-03-27 13:40:14Update: 2017-03-27 16:54:48

Südkorea zählt beim Niveau der Entgeltersatzleistungen für im Mutterschafts- oder Erziehungsurlaub befindliche Frauen zur unteren Gruppe unter den OECD-Mitgliedsländern.

Laut einem Bericht von Forschern des Koreanischen Instituts für Gesundheit und soziale Angelegenheiten lag die Einkommensersatzquote der Zuschüsse in der Elternzeit statistischen Daten der OECD zufolge im Jahr 2015 in Südkorea bei 29 Prozent. Das heißt, dass das Elterngeld im Schnitt nur 29 Prozent des Lohns entspreche.

Unter 23 OECD-Staaten, die mit Stand von 2015 den Erziehungsurlaub gewähren, verzeichnete Chile mit 100 Prozent die höchste Einkommensersatzquote. Dahinter folgten Slowenien, Österreich, Deutschland und Island.

Lediglich die Slowakei, Belgien, Finnland und Frankreich verzeichneten eine niedrigere Quote als Südkorea.

Im Falle des Mutterschaftsgeldes lag die Quote in Südkorea bei 79,7 Prozent. Damit rangierte das Land auf Platz 16 unter 33 OECD-Ländern, die den Mutterschaftsurlaub gewähren.

Laut den Studienergebnissen stehen die Einkommensersatzquote und die Geburtenrate in einer positiven Korrelation zueinander. Daher sei es nötig, durch die Steigerung der Einkommensersatzquote zu einer regeren Inanspruchnahme des Mutterschafts- und Erziehungsurlaubs beizutragen, hieß es.

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