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Internationales

Differenzen zwischen Peking und Washington zur Wiederaufnahme von Sechser-Gesprächen über Nordkorea

Write: 2017-03-18 10:29:26Update: 2017-03-18 13:06:02

In der Frage nach der Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche zur Beendigung des nordkoreanischen Nuklearprogramms klaffen die Meinungen von Peking und Washington weiter auseinander.

Die Sechser-Gespräche seien ein wirksamer Rahmen zur Lösung der Problematik, betonte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying am Freitag vor der Presse in Peking. China wünsche sich eine positive Reaktion aller involvierten Staaten bei den Bemühungen zur Wiederaufnahme des multinationalen Dialogs.

Kurz zuvor sagte Nikki Haley, amerikanische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, in einem Interview mit CNN, dass die Trump-Regierung nicht zum Verhandlungstisch im Rahmen der Sechser-Gespräche zurückkehren wolle. Auch andere Staaten, darunter China und Russland, sollten zeigen, dass sie die Sorgen über Nordkorea so ernst nehmen wie die USA. Unterdessen hat US-Außenminister Rex Tillerson diese Woche in Tokio und Seoul bekräftigt, dass die Bemühungen um die Beendigung der nordkoreanischen Atomprogramms in den letzten 20 Jahren gescheitert seien.

Die im Jahr 2003 eingeführten Sechser-Gespräche mit Beteiligung von beiden Koreas, den USA, China, Japan und Russland sind seit Dezember 2008 unterbrochen. Nordkorea hatte im April 2009 einseitig erklärt, aus dem Gesprächsrahmen auszutreten.

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