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Internationales

Japan wegen Nordkoreas Raketenstarts alarmiert

Write: 2017-03-08 09:03:31Update: 2017-03-08 11:05:53

Japan wegen Nordkoreas Raketenstarts alarmiert

Japan ist nach Nordkoreas Raketenstart am Montag aufs Höchste alarmiert.

Anlass ist die Bekanntmachung Nordkoreas, dass der Raketenstart eine Übung gewesen sei, um US-Militärbasen in Japan zu treffen.

Die Zeitungen „Yomiuri Shimbun“ und „Sankei Shimbun“ forderten, dass Japan in der Lage sein sollte, bei Eventualitäten mit Marschflugkörpern Stützpunkte für Raketenstarts in Nordkorea anzugreifen.

Diese Forderung wurde auch im Parlament unterbreitet. Premierminister Abe sagte zwar, dass Tokio noch nicht vorhabe, Waffen für Angriffe auf feindliche Stützpunkte zu besitzen. Jedoch deutete er die Möglichkeit an, einen solchen Schritt künftig zu erwägen.

Das japanische Verteidigungsministerium will die Indienststellung von Abwehrraketen der nächsten Generation vorziehen, die in einer Höhe von maximal 1.500 Kilometern feindliche Raketen abfangen können. Zugleich beschleunigt das Ressort die Überprüfung der Einführung des US-Raketenabwehrsystems THAAD.

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