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Internationales

Malaysia schiebt nordkoreanischen Verdächtigen im Kim Jong-nam-Fall ab

Write: 2017-03-03 09:40:22Update: 2017-03-03 12:24:55

Malaysia schiebt nordkoreanischen Verdächtigen im Kim Jong-nam-Fall ab

Malaysia schiebt am heutigen Freitag einen im Zusammenhang mit der Ermordung Kim Jong-nams festgenommenen Nordkoreaner ab.

Die Staatsanwaltschaft erachtete eine Anklage des Nordkoreaners Ri Jong-chol für nicht möglich, da bis zur heute endenden Untersuchungshaft keine ausreichenden Beweise für Ris Verwicklung in den Mordfall vom 13. Februar gefunden werden konnten.

Ri stand im Verdacht, am Tag des Mords vier nordkoreanische Verdächtige, die Malaysia an dem Tag verlassen haben, zum Flughafen gefahren zu haben.

Der Verbleib von drei weiteren nordkoreanischen Verdächtigen, die sich noch in Malaysia aufhalten sollen, ist unbekannt. Zu ihnen zählt der Mitarbeiter der nordkoreanischen Botschaft, Hyon Kwang-song.

Daher wird befürchtet, dass bei den Ermittlungen zur Ermordung des Halbbruders des nordkoreanischen Machthabers keine Anhaltspunkte zur Klärung des Falls gefunden werden könnten.

Eine nach Malaysia entsandte nordkoreanische Delegation behauptete unterdessen weiter, dass ein Herzanfall die Todesursache sei, und forderte die Übergabe des Leichnams. Malaysias Behörden beschlossen jedoch, Kims Leichnam seinen Angehörigen zu übergeben und deren Erscheinen abzuwarten.

Malaysia beschloss zudem, das Abkommen mit Nordkorea über die visafreie Einreise zu annullieren.

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