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Internationales

OPCW erwägt Untersuchung zu VX-Einsatz durch Nordkorea

Write: 2017-02-28 08:54:55Update: 2017-02-28 13:34:37

OPCW erwägt Untersuchung zu VX-Einsatz durch Nordkorea

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) könnte nach eigenen Angaben eine Untersuchung zum mutmaßlichen Giftattentat durch Nordkorea auf Kim Jong-nam einführen.

Ein Sprecher der Organisation teilte in einer Stellungnahme am Montag mit, Malaysias Behörden seien zum dem Schluss gekommen, dass das Nervengift VX für die Ermordung des Halbbruders des nordkoreanischen Machthabers verwendet worden sei. OPCW sei bereit, mit der Entsendung von Experten und technologischer Kooperation für die Untersuchung zu kooperieren.

Die Organisation fügte hinzu, dass der Einsatz einer Chemiewaffe eine sehr Besorgnis erregende Situation sei.

Es gilt als außergewöhnlich, dass OPCW eine Stellungnahme im Zusammenhang mit Nordkorea, einem Nichtmitglied, abgab.

Die Organisation wurde im Jahr 1997 gegründet, um die Einhaltung und Umsetzung der Chemiewaffenkonvention, ein internationales Übereinkommen zum Verbot chemischer Waffen, zu überwachen. Sie hat mehr als 190 Mitgliedsländer.

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