Die südkoreanische Regierung hat den japanischen Botschaftsrat in Seoul einbestellt, um gegen die Entsendung eines Regierungsvertreters zur Feier des so genannten Takeshima-Tags am heutigen Mittwoch in Shimane zu protestieren.
Gegenüber Hideo Suzuki übermittelte der für Nordostasien zuständige Direktor im Außenministerium Chung Byung-won den Protest Seouls gegen Tokios Anspruch auf die südkoreanischen Inseln Dokdo, die die japanische Regierung als Takeshima bezeichnet.
Zum 12. Takeshima-Tag hat die japanische Regierung einen Vertreter im Vizeministerrang entsandt. Am 22. Februar 1905 hatte die Präfektur Shimane offiziell bekannt gemacht, die ihrer Meinung nach nicht besetzten Inseln Dokdo als Takeshima benannt und ins japanische Territorium aufgenommen zu haben. Damals stand Korea unter japanischer Kolonialherrschaft.