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Internationales

Deutsches Gericht verurteilt Koreanerin wegen tödlichem Exorzismus zu sechs Jahren Haft

Write: 2017-02-21 08:25:29Update: 2017-02-21 13:16:08

Ein deutsches Gericht hat eine Südkoreanerin wegen einer tödlichen Teufelsaustreibung im Jahr 2015 zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Das Landgericht Frankfurt am Main habe im sogenannten Exorzismus-Prozess gegen fünf Angeklagte die 45-jährige Kusine des Opfers zu sechs Jahren Haft verurteilt, berichteten deutsche Medien wie die Zeitung „Bild“ am Montag.

Die weiteren vier Angeklagten wurden zu einer Freiheitsstrafe von jeweils 18 bis 24 Monaten auf Bewährung verurteilt. Sie sind der Sohn des Opfers und dessen Vetter sowie der Sohn und die Tochter der Hauptangeklagten.

Den fünf Koreanern wird vorgeworfen, am 5. Dezember 2015 in einem Zimmer im Frankfurter Intercontinental Hotel die damals 41-jährige Südkoreanerin unter dem Vorwand der Teufelsaustreibung zu Tode gequält zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ging damals davon aus, dass das Opfer mindestens zwei Stunden ans Bett gefesselt war und ihm auf die Brust und den Bauch geschlagen wurde. Sie hatte die fünf Koreaner gleich am Tatort wegen dringenden Mordverdachts festgenommen.

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