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Internationales

Medien: Japan verschiebt wegen Spannungen mit Südkorea trilateralen Gipfel mit China

Write: 2017-02-01 11:14:56Update: 2017-02-01 16:21:57

Medien: Japan verschiebt wegen Spannungen mit Südkorea trilateralen Gipfel mit China

Die japanische Regierung hat beschlossen, den trilateralen Gipfel mit Südkorea und China vorerst zu verschieben.

Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag unter Berufung auf einen japanischen Regierungsbeamten.

Die japanische Regierung, Gastgeberin des nächsten trilateralen Gipfels, habe beabsichtigt, das Treffen am 10. Februar zu eröffnen, und die Regierungen Südkoreas und Chinas um ihre Meinung dazu gebeten.

Die japanische Regierung habe jedoch die Einhaltung des Termins als schwierig eingestuft, da die Spannungen zwischen Seoul und Tokio wegen einer Mädchenstatue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee anhalten. China habe keine Antwort gegeben, hieß es.

Die japanische Zeitung „Nihon Keizai Shimbun“ schrieb ebenfalls, dass das trilaterale Gipfeltreffen anscheinend bis auf Weiteres verschoben werde. Als Grund wurde genannt, dass keine gute Stimmung zwischen Südkorea und Japan für Gespräche herrsche. China beobachte seinerseits die Konfrontation zwischen Südkorea und Japan.

Aus Protest gegen die im Dezember vor dem japanischen Generalkonsulat in Busan aufgestellte Statue für die Opfer der Sexsklaverei beorderte Japan im Januar seinen Botschafter in Seoul zurück. Premierminister Shinzo Abe bekräftigte Ende Februar die Position, dass Tokio weiter von Seoul die aufrichtige Umsetzung der Einigung über die Trostfrauenfrage verlangen werde.

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