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Internationales

Seoul will sich weiter für behördlich nicht erfasste Landsleute in USA einsetzen

Write: 2017-02-01 09:57:44Update: 2017-02-01 13:21:45

Seoul will sich weiter für behördlich nicht erfasste Landsleute in USA einsetzen

Die südkoreanische Regierung will sich weiter für behördlich nicht erfasste Landsleute in den USA einsetzen.

Das Außenministerium reagierte damit auf den von US-Präsident Trump verhängten Einreisestopp für Bürger von sieben Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit.

Amtssprecher Cho June-hyuck sagte, dass Südkorea die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen wolle. In diesem Zusammenhang würden auch Maßnahmen erwogen, um die rund 230.000 Koreaner zu schützen, die bei den US-Behörden nicht offiziell gemeldet sind.

Zwar werde die Exekutivanordnung nicht zur sofortigen Ausweisung von illegalen Einwanderern führen, doch befinde sich die Seouler Regierung nicht in einer Position, in der sie die Angelegenheit weiter kommentieren könne.

Koreaner in den USA befürchten, dass auch sie von Trumps harter Einwanderungspolitik betroffen sein könnten.

Trump hatte am Freitag per Dekret einen zunächst 90-tägigen Stopp des Flüchtlingsprogramms und einen Einreisestopp für Bürger aus sieben muslimisch geprägten Staaten verhängt. Zweck der umstrittenen Maßnahme sei es, radikale islamische Terroristen an der Einreise in die USA zu hindern.

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