Internationales
Ehemaliger japanischer Politiker kritisiert Japans Vorgehen über Mädchenstatue des Friedens
Write: 2017-01-28 12:58:29 / Update: 2017-01-28 14:53:58
Der frühere japanische Chefkabinettssekretär Yohei Kono hat das Vorgehen der Regierung in Tokio über die Frage der Mädchenstatue des Friedens in Korea kritisiert.
In einem Vortrag am Freitag in Osaka sagte Kono, es sei fraglich, welche diplomatische Lösung die japanische Regierung angesichts des Konflikts um die Mädchenstatue in Korea verfolge.
Die japanische Regierung habe wegen dieser Frage den japanischen Botschafter zu Seoul nach Japan zurückbestellt und die Verhandlungen über das SWAP-Abkommen mit Südkorea gestoppt. Tokio habe mit den Maßnahmen die Frage der Statue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg eher auf weitere Fragen ausgeweitet, so Kono weiter.
Kono hatte 1993 als damaliger Chefkabinettssekretär eine Erklärung veröffentlicht, in der die Zwangsrekrutierung von Trostfrauen durch das japanische Militär zugestanden wurde.
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