Philippinischer Staatspräsident Rodrigo Duterte hat sein Beileid über den in den Philippinen ermordeten koreanischen Unternehmer ausgedrückt.
Bei der Einweihungsfeier des von einem koreanischen Unternehmen gebauten Kohlekraftwerks sagte Duterte, die philippinischen Polizisten, die den koreanischen Unternehmer gekidnappt und ermordert hätten, würden zur Höchststrafe verurteilt. Der Präsident wolle sich beim koreanischen Volk für dieses Ereignis offiziell entschuldigen.
Unterdessen klagte die philippinische Staatsanwaltschaft sieben Verdächtige an, darunter zwei Polizisten. Im Parlament findet eine Anhörung statt, bei der Zeugen sowie relevante Polizisten vorgeladen wurden. Beobachter gehen davon aus, dass mit der offiziellen Äußerung Dutertes sowie der Anhörung die Ermittlungen beschleunigt werden.
Der koreanische Unternehmer mit Nachname Ji war im Oktober 2016 in den Philippinen gekidnappt und erwürgt worden.