Die philippinische Regierung hat sich für die von dortigen Polizisten verübte Entführung und den Mord an einem südkoreanischen Staatsbürger offiziell entschuldigt.
Präsidentensprecher Ernesto Abella übermittelte am Dienstag den Hinterbliebenen des Opfers seine Anteilnahme. Manila entschuldige sich bei der südkoreanischen Regierung und den Bürgern für den Todesfall, sagte er.
Das Land setze alle Kräfte für die Ermittlungen ein und hoffe, dass die Koreaner ihre Entschuldigung akzeptieren würden, hieß es weiter.
Der Koreaner mit Nachnamen Ji wurde im vergangenen Oktober in Angeles City von Polizisten entführt und getötet. Die Täter verbargen jedoch den Mord und forderten von Jis Familie ein Lösegeld, diese zahlte später fünf Millionen Peso (100.000 Dollar).
Die Entschuldigung erfolgte, nachdem die Staatsanwaltschaft sieben Verdächtige einschließlich zwei Polizeibeamten angeklagt hatte.