Das Leben und die Errungenschaften eines koreanischen katholischen Priesters, der sich der Freiwilligenarbeit in Südsudan gewidmet hatte, werden in dortigen Schulbüchern vorgestellt.
Das Vorhaben gab der Bildungsminister des afrikanischen Landes, Deng Deng Hoc Yai, am Montag, bekannt. Ein Komitee sei derzeit damit beschäftigt, über das inspirierende Leben und Errungenschaften des verstorbenen Priesters Lee Tae-seok zu schreiben. Schulbücher mit einem entsprechenden Inhalt würden dieses Jahr produziert und zum neuen Semester im Februar nächsten Jahres herausgegeben.
Im Sozialkundebuch für Grundschulen werde eine volle Seite Angaben über Lee mit Fotos gewidmet, im Schulbuch zu Bürgerrechten für Mittelschulen zwei Seiten, hieß es.
Lee hatte sich seit 2001 im südsudanischen Tonj um Patienten gekümmert. Er starb im Januar 2010 im Alter von 48 Jahren an Krebs.