Südkoreas Gesundheitsbehörden sind wegen der gestiegenen Zahl der Infektionen von Menschen mit der Vogelgrippe in China alarmiert.
Seit dem vergangenen Oktober sind in China insgesamt 140 Menschen an der Vogelgrippe vom Typ H7N9 erkrankt. 37 von ihnen starben.
In drei Provinzen um Schanghai wurden besonders viele Infektionsfälle gemeldet. Die Provinz Jiangsu verzeichnet mit 58 Erkrankten die größte Zahl. In der Provinz Guangdong, die sich neben Hongkong und Macau befindet, wurden 22 Ansteckungsfälle registriert.
Aus China kommen 33.000 Besucher am Tag nach Südkorea. Die südkoreanischen Gesundheitsbehörden führen Fieberkontrollen bei den Einreisenden aus dem Nachbarland durch und kontrollieren den Gesundheitszustand solcher Personen, die eine von der Geflügelpest betroffene Region besucht haben.
Wer China besucht, dem wird geraten, nicht mit einem Wildvogel oder Kadaver in Berührung zu kommen und sich die Hände häufig und mindestens 30 Sekunden lang zu waschen.