Ein nordkoreanisches Frachtschiff mit Reis an Bord ist vor der Westküste Japans gesunken.
Die japanische Küstenwache teilte mit, dass die Besatzung des 6.558 Tonnen-Frachters am Mittwochabend 60 Kilometer südwestlich der Insel Fukue der Präfektur Nagasaki einen Notruf abgesetzt habe.
Die Küstenwache schickte daraufhin Patrouillenboote und rettete alle 26 Besatzungsmitglieder.
Das Schiff hatte in Nampo an der Westküste Nordkoreas rund 5.000 Tonnen Reis aufgenommen und war auf dem Weg nach Wonsan an der Ostküste des Landes.
Die Ursache für den Untergang ist bislang unbekannt. Die Küstenwache befragte die Nordkoreaner, um die Unglücksursache zu ermitteln.