Nach Worten seines Außenministers ist es ungewiss, wann der nach Japan zurückbeorderte Botschafter in Seoul nach Südkorea zurückkehren wird.
Das habe Minister Fumio Kishida am Montag (Ortszeit) während seines Besuchs in Dublin vor Reportern gesagt, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Japan hatte aus Protest gegen die Aufstellung einer Mädchenstatue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg in Busan vier Maßnahmen gegen Südkorea getroffen. Dazu zählt die Zurückbeorderung des Botschafters in Seoul, Yasumasa Nagamine, am gestrigen Montag.
Kishida habe die Position deutlich gemacht, dass Tokio den Zeitpunkt der Rückkehr des Botschafters zu seinem Einsatzort erst festlegen wolle, nachdem Südkoreas Reaktion auf vier Sanktionen festgestellt worden ist.
Zu den in Südkorea laut werdenden Stimmen, die die Annullierung der Einigung mit Japan über die Frage der Trostfrauen fordern, hieß es, die Welt schätze die Vereinbarung. Südkorea müsse die Einigung einschließlich des Abrisses der Mädchenstatuen umsetzen.