Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Internationales

Frankreich und Deutschland erwägen Sanktionen gegen nordkoreanische Diplomaten

Write: 2017-01-03 09:24:59Update: 2017-01-03 12:55:05

Europäische Länder und die USA arbeiten eigene neue Sanktionen gegen Nordkorea aus.

Vertreter führender UN-Mitgliedsländer wie Deutschland, Frankreich und die USA kamen am 12. Dezember im britischen Außenministerium zusammen, um nach der Verabschiedung einer Sanktionsresolution des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea wegen dessen fünften Atomtests über weitere Strafmaßnahmen zu diskutieren.

Europäische Länder, die bereits diplomatische Beziehungen mit Nordkorea unterhalten, teilten die Ansicht, dass ein Wandel in der Nordkorea-Politik nötig sei. Sie beschlossen, weitere Sanktionen gegen Nordkoreas diplomatische Vertretungen zu verhängen, um illegale Aktivitäten nordkoreanischer Diplomaten wie Geldwäsche und Schmuggel zu verhindern.

Frankreich teilte mit, dass es eine deutliche Reduzierung der Zahl der Mitarbeiter der nordkoreanischen Vertretung in dem Land erwägen wolle. Deutschland wolle gewinnorientierte Aktivitäten der nordkoreanischen Botschaft mit Sanktionen belegen. Großbritannien wolle weiterhin nordkoreakritische Botschaften der Weltgemeinschaft übermitteln, hieß es.

Die USA gaben die Absicht bekannt, Sanktionen zu verhängen, sollten chinesische Unternehmen weiter Kohle aus Nordkorea importieren. Sie wollen auch Unternehmen in Drittländern, die an der Entsendung nordkoreanischer Arbeitskräfte ins Ausland beteiligt sind, aufspüren und sanktionieren.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >