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Internationales

Seoul bestellt japanischen Diplomaten wegen Schreinbesuchs ein

Write: 2016-12-30 08:31:59Update: 2016-12-30 12:44:40

Die südkoreanische Regierung hat einen japanischen Diplomaten einbestellt, um gegen den Besuch von Verteidigungsministerin Tomomi Inada am Kriegerdenkmal Yasukuni zu protestieren.

Der für Nordostasien zuständige Generaldirektor im Außenministerium Chung Byung-won bestellte Kohei Maruyama von der japanischen Botschaft ein, um offiziell Protest zu übermitteln.

In einer zuvor vom Ministerium herausgegebenen Erklärung hieß es, es sei bedauerlich, dass ein einflussreicher japanischer Politiker den Gefallenen an dem Denkmal Respekt zolle. Mit dem Denkmal werden auch Kriegsverbrecher geehrt.

Das südkoreanische Verteidigungsministerium lud einen Offizier an der japanischen Botschaft vor und übermittelte in der Angelegenheit ebenfalls einen Protest.

Inadas Besuch an dem Mahnmal war der erste eines japanischen Verteidigungschefs seit 2007. In dem Jahr hatte Tokio die Verteidigungsbehörde zu einem richtigen Ministerium heraufgestuft.

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