Das Weiße Haus hat Unterstützung für die „Ein-China-Politik“ bekräftigt.
Hintergrund ist, dass der nächste US-Präsident Donald Trump die Bereitschaft angedeutet hat, die Ein-China-Politik mit anderen Angelegenheiten wie Handel und nordkoreanische Nuklearproblematik verknüpfen zu können. Das sorgt für eine Zunahme von Spannungen zwischen den USA und China.
Dank der Ein-China-Politik seien die Einigung im Atomstreit mit Iran und weitere Maßnahmen zur Isolierung Nordkoreas möglich gewesen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Montag (Ortszeit) vor der Presse.
Ohne wirksame Kooperation Chinas hätte die Einigung über das Verbot von Atomwaffen für Iran nicht abgeschlossen werden können. Man habe durch eine effektive Zusammenarbeit mit China den Druck auf Nordkorea verstärken können, hieß es.
Solche Fortschritte würden noch schwieriger zu erzielen sein, sollten die Spannungen zwischen den USA und China um die Ein-China-Politik eskalieren. Ein Grund, warum Präsident Obama und weitere frühere Präsidenten an dem Ein-China-Prinzip festgehalten hätten, sei, dass sie Taiwan nicht als Verhandlungsmasse betrachtet hätten. Taiwan sei ein wichtiger Partner, hieß es weiter.