Die Regierung in Peking hat extreme Belastungen der nordkoreanischen Bevölkerung wegen der UN-Sanktionen abgelehnt.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang sagte am Freitag vor Journalisten, Änderungen hinsichtlich der Exporte von nordkoreanischer Kohle nach China sollten nicht verfolgt werden. Es komme darauf an, ob der Import legal sei oder nicht.
Damit ging der Sprecher auf die Frage ein, vor welchem Hintergrund der Import von nordkoreanischer Kohle im letzten Monat im Vorjahresvergleich um 40 Prozent gestiegen sei.
Der Sprecher ergänzte, China habe die UN-Sicherheitsratsresolutionen gegen Nordkorea stets aufrichtig umgesetzt. Die Sanktionen sollten jedoch nicht dazu führen, das Leben des Volkes in Nordkorea zu beeinträchtigen.
Zuvor hatte US-Vizeaußenminister Tony Blinken bei einem Besuch in China Ende Oktober geäußert, dass Chinas Einfuhren von nordkoreanischer Kohle einen Verstoß gegen Nordkorea-Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaft darstellten.