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Experte: Trump könnte Übertragung von Truppen-Befehlsgewalt an Südkorea beschleunigen
Write: 2016-11-10 10:36:55 / Update: 2016-11-10 13:00:27
Der künftige US-Präsident Donald Trump könnte nach Ansicht eines amerikanischen Korea-Experten den geplanten Transfer der Truppen-Befehlsgewalt in Kriegszeiten von Washington an Seoul beschleunigen.
Trumps Leitprinzip sei es, Amerikas Interessen an die erste Stelle zu setzen, sagte der Vorsitzende des Zentrums für Strategische unter Internationale Studien (CSIS), Victor Cha.
In diesem Sinne sei es auch plausibel, dass die nächste US-Regierung unter Trump den Truppen-Befehls-Transfer für den Kriegsfall, oder OPCON, vollstrecken werde.
Beide Länder hatten sich bereits 2007 darauf geeinigt, die Übertragung bis 2012 abzuschließen. Angesichts wachsender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel wurde das Vorhaben jedoch wiederholt verschoben.
Cha sagte, dass unklar sei, wie stark sich der Wahlsieg Trumps auf die amerikanisch-südkoreanische Allianz auswirken werde. Trump hatte unter anderem gefordert, dass Seoul einen größeren der Kosten für die US-Truppen-Präsenz in Südkorea übernehmen sollte.
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