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Internationales

NHK: Japan fordert Transparenz bei Entscheidung über Weltdokumentenerbe der UNESCO

Write: 2016-11-02 08:58:36Update: 2016-11-02 11:08:22

NHK: Japan fordert Transparenz bei Entscheidung über Weltdokumentenerbe der UNESCO

Das japanische UNESCO-Komitee hat im Zusammenhang mit der Entscheidung über das Weltdokumentenerbe vorgeschlagen, bei der Überprüfung die Transparenz sicherzustellen.

Das berichtete der japanische Sender NHK.

In dem Schreiben sei auch vorgeschlagen worden, ein zwischenstaatliches Komitee zu gründen, an dem Vertreter der Mitgliedsländer teilnehmen würden und das über die Aufnahme ins Weltdokumentenerbe entscheide, hieß es.

Das japanische UNESCO-Komitee forderte außerdem, dass Experten eine Vor-Ort-Besichtigung durchführen, um Details der vorgelegten Daten festzustellen. Auch sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob bereits auf die Liste gesetzte Dokumente angemessen aufbewahrt werden. Sollten bestimmte Bedingungen nicht erfüllt sein, sollte die Registrierung widerrufen werden.

Der Vorschlag des japanischen UNESCO-Komitees stehe im Zusammenhang damit, dass die japanische Regierung jüngst auf eine Nutzung des Weltdokumentenerbes zu politischen Zwecken hingewiesen habe, so NHK.

Im Juni hatten Bürgerorganisationen Südkoreas und Chinas beantragt, Dokumente zur Sexsklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg in die Liste des Weltdokumentenerbes aufzunehmen.

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