Südkoreanische Unternehmen werden sich an milliardenschweren Projekten im Oman beteiligen können.
Beim fünften südkoreanisch-omanischen Wirtschaftskooperationskomitee wurde am Dienstag in Seoul beschlossen, dass Südkorea Aufträge im Wert von 27,1 Milliarden Dollar im Energie- und Infrastrukturbereich erhält.
Südkoreanische Firmen sollen petrochemische Anlagen, Nationalstraßen und Unterwasser-Gaspipelines nach Iran bauen.
Auch wird erwogen, ein "Korea Desk" einzurichten, eine Beratungsstelle für südkoreanische Firmen, die in Oman Geschäfte machen wollen. Eine Arbeitsgruppe soll sich um den Ausbau der Beziehungen auf den Gebieten erneuerbare Energien und Energiespeichersysteme kümmern.
Oman will ab 2020 zehn Prozent seiner Stromnachfrage mit erneuerbarer Energie abdecken.
Das bilaterale Wirtschaftskooperationskomitee wurde im Jahr 2009 gegründet und dient als als höchstrangiger Dialogkanal für wirtschaftliche Belange.