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Internationales

US-Geheimdienstchef: Drängen Nordkoreas auf Atomverzicht aussichtslos

Write: 2016-10-26 10:23:55Update: 2016-10-26 13:33:44

US-Geheimdienstchef: Drängen Nordkoreas auf Atomverzicht aussichtslos

Nach Einschätzung des US-Geheimdienstchefs ist ein Drängen Nordkoreas auf einen Verzicht auf Atomwaffen aussichtslos.

Diese Einschätzung teilte James Clapper, der Direktor der nationalen Nachrichtendienste, am Dienstag (Ortszeit) bei einem Seminar in New York mit, das der Council on Foreign Relations veranstaltete.

Clapper sagte, er glaube, dass der Gedanke, Nordkorea zur Denuklearisierung zu bewegen, wahrscheinlich eine aussichtslose Sache sei. Nuklearwaffen seien Nordkoreas Ticket für das Überleben.

Clapper wies darauf hin, dass er 2014 für die Freilassung von zwei festgehaltenen US-Bürgern Nordkorea besucht hatte. Er habe damals erfahren, wie die Welt aus dem nordkoreanischen Blickwinkel aussehe. Die Nordkoreaner seien belagert und sehr paranoid, hieß es.

Der Versuch, Nordkorea auf die Nuklearfähigkeit verzichten zu lassen, habe keine Erfolgschancen. Das Beste, was man vermutlich hoffen könnte, sei eine Beschränkung der Kapazitäten in irgendeiner Form, hieß es weiter.

Seine Bemerkungen stehen im Widerspruch zum Ziel der US-Regierung, die koreanische Halbinsel zu denuklearisieren.

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