Die Konzentration von Kohlendioxid, einem wichtigen Treibhausgas, in der Welt hat einen Rekordwert erreicht.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gab bekannt, dass die durchschnittliche CO2-Konzentration in der Welt letztes Jahr erstmals die Marke von 400 ppm (parts per million - Teile pro Million) durchbrochen habe. Im laufenden Jahr sei der Wert nie unter diese Schwelle gefallen.
Die CO2-Konzentration stieg von 278 ppm in den 1750er Jahren, als die industrielle Revolution begann, um 44 Prozent. Nach Einschätzung der WMO werden die Werte weiter steigen.
In Ostasien einschließlich der koreanischen Halbinsel steigt die Treibhausgaskonzentration noch schneller. Auf der südkoreanischen Insel Anmyeon erreichte die CO2-Konzentration letztes Jahr 407 ppm. Auf Dokdo wurden 404 ppm registriert.
Das Klimaabkommen von Paris wird Ende Oktober in Kraft treten. Jedoch warnen Meteorologen, dass die Erderwärmung sich nicht mehr stoppen lasse und dass Klimakatastrophen immer häufiger in Küstengebieten von unterentwickelten Ländern vorkommen würden.