Die Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) wollen ihre Erdölförderung um bis zu 750.000 Barrel am Tag drosseln.
Die OPEC-Länder hätten sich bei einem inoffiziellen Treffen am Mittwoch in Algier geeinigt, die tägliche Ölfördermenge von derzeit 33,25 Millionen Barrel auf 32,5 Millionen Barrel zu senken, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Damit wurde erstmals seit 2008 die Senkung der Ölförderung beschlossen.
Die konkrete Fördermenge jedes einzelnen Mitgliedslands werde bei einer Sitzung im November in Wien festgelegt. OPEC werde Nichtmitgliedern wie Russland über ihre Einigung informieren und mit ihnen über eine Drosselung der Ölproduktion diskutieren, hieß es.
Die Entscheidung der OPEC trieb die Ölpreise in die Höhe. Der Preis von West Texas Intermediate stieg am Mittwoch an der Börse New York Mercantile Exchange um 2,38 Dollar oder 5,3 Prozent verglichen mit dem Vortag auf 47,05 Dollar pro Barrel.