Der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, hat erneut die Erhöhung der Beiträge der Bündnispartner der USA für die Stationierung der US-Truppen angesprochen.
Trump legte bei einer Kampagne in Philadelphia am Mittwoch (Ortszeit) seine Wahlversprechen im Verteidigungsbereich vor und kritisierte erneut das Trittbrettfahrertum der Verbündeten im Verteidigungsbereich.
Er sagte, dass nur fünf NATO-Länder einschließlich der USA der Mindestanforderung entsprechen, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Andere Länder wüsten, dass sie dies ebenfalls tun müssten, und könnten sich das auch leisten.
Zugleich hieß es, er wolle Länder wie Deutschland, Japan, Südkorea und Saudi-Arabien respektvoll bitten, für die von den USA angebotene starke Sicherheit mehr zu zahlen.
Trump hat wiederholt verlangt, dass die Bündnispartner der USA in Europa und Asien mehr für die Stationierung der US-Truppen zahlen müssten. Sollten sie dies verweigern, könnten die Truppen abgezogen werden, hatte er gewarnt.