Südkorea, China und Japan wollen bei den Olympischen Spielen auf ihrem Boden auch eine Kulturolympiade veranstalten.
Darauf einigten sich die Kulturminister der drei Länder bei ihrem Treffen am Sonntag auf der Insel Jeju. Es wurde die Erklärung von Jeju mit entsprechendem Inhalt veröffentlicht.
Die Winterspiele 2018 finden im südkoreanischen PyeongChang statt, die Sommerspiele 2020 im japanischen Tokio und die Winterspiele 2022 im chinesischen Peking.
Das Vorhaben sieht vor, dass die drei Länder in die Austragungsstadt der Olympischen Spiele jeweils eine Kulturdelegation entsenden und Veranstaltungen in Kombination von Sport und Kultur wie eine Ausstellung von gemeinsamen Werken von Künstlern aus den drei Ländern durchführen.
In der Erklärung ist auch der Aufbau eines Netzwerks der Kulturstädte Ostasiens vorgesehen. Südkorea, China und Japan wählen seit 2014 eine Stadt in jedem Land zur Kulturstadt und führen einen Kulturaustausch durch. Bei dem Treffen wurde vereinbart, ein Netzwerk dieser Städte als Kontrollturm des entsprechenden Projekts zu bilden.