Wie nachträglich bestätigt wurde, hat die südkoreanische Regierung dem Weltsicherheitsrat gegenüber schriftlich Bedenken über eine mögliche erneute Wiederaufbereitung von gebrauchten Kernbrennstoffen in Nordkorea übermittelt.
In dem Schreiben habe Seoul Anzeichen für die mögliche Wiederinbetriebnahme der nuklearen Wiederaufbereitungsanlagen kritisiert, sagte ein Beamter des Außenministeriums am Freitag in einem Telefonat mit KBS.
Seoul habe zudem einen Kommentar des Außenministeriums vom 22. August hinzugefügt, dass Südkorea dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Juli große Aufmerksamkeit schenke.
Darin hatte die IAEA die Ansicht vertreten, dass Nordkorea erneut die Wiederaufarbeitung von gebrauchten Kernbrennstoffen in Yongbyon für den Atomwaffenbau gestartet haben könnte. Es seien Aktivitäten am Fünf-Megawatt-Reaktor, der Anlage zur Urananreicherung und der Wiederaufbereitungsanlage im Atomkomplex in Yongbyon beobachtet worden, hatte IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano gesagt.