Rund zehn nordkoreanische Diplomaten und Firmenmitarbeiter sind in letzter Zeit aus südostasiatischen, europäischen und afrikanischen Ländern, wo sie beschäftigt waren, ausgewiesen worden.
Grund ist, dass sie die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats missachteten und illegale Aktivitäten durchführten.
Der nordkoreanische Botschafter in Myanmar, Kim Sok-chol, kehrte im März nach Nordkorea zurück. Er hatte neun Jahre lang den illegalen Waffenhandel zwischen Nordkorea und Myanmar organisiert. Vier Monate nach seiner Aufnahme in die Sanktionsliste der USA wurde er de facto des Landes verwiesen.
Nordkoreanische Diplomaten in traditionell mit Nordkorea befreundeten Ländern wie Vietnam und Ägypten verließen nacheinander das Land.
Seit der Annahme der neuen Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Nordkorea im März wurden über zehn nordkoreanische Diplomaten und Mitarbeiter ausgewiesen oder verließen in Form einer freiwilligen Ausreise das Einsatzland.