Die USA werden laut ihrem Außenministerium stets eine zuverlässige Abschreckung für ihre Bündnispartner aufrechterhalten.
Die Mitteilung der entsprechenden Position erfolgte angesichts einer subtilen Wirkung der Bewegungen für einen Kurswechsel in der Atompolitik der USA in Südkorea und Japan. Präsident Barack Obama überlegt, auf den Ersteinsatz von Atomwaffen zu verzichten.
Der stellvertretende Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner, sagte am Dienstag (Ortszeit) vor der Presse, man suche immer nach zusätzlichen Wegen, um Fortschritte hin zum Ziel des Präsidenten zu machen, während man eine zuverlässige Abschreckung für die USA, ihre Verbündeten und Partner aufrechterhalte.
Mögliche Veränderungen der US-Atompolitik brachte der Kolumnist der Zeitung „Washington Post“, Josh Rogin, im Juli zur Sprache. Er schrieb, dass Obama in seinen letzten Monaten im Amt Veränderungen der Atompolitik plane und auch den Verzicht auf den Ersteinsatz (No first use) erwäge.