Eine russische Regierungsdelegation hat erstmals nach der Einführung der neuen Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea Pjöngjang besucht.
Das teilte eine diplomatische Quelle vor Ort mit.
Die Delegation besteht aus Vertretern von Regierung und Zivilsektor wie dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, der Industrie- und Handelskammer sowie der Region Primorje. Die Leitung übernimmt ein Direktor des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung. Wie verlautete, seien auf Nordkoreas wiederholte Forderung auch Regierungsbeamte berücksichtigt worden.
Die Abordnung werde in Nordkorea über die nordkoreanisch-russische Wirtschaftskooperation angesichts der UN-Sanktionen diskutieren. Wichtige Themen seien Visa für nordkoreanische Arbeiter und Überweisungen von deren Löhnen, der Verkauf von russischem Weizen und der Einzelhandel, hieß es.
Russland brach gemäß den Sanktionen des Weltsicherheitsrats seine Finanztransaktionen mit Nordkorea ab. Jedoch muss die Frage der Lohnüberweisungen von etwa 40.000 nordkoreanischen Arbeitern in Russland noch geklärt werden.